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Chengdu
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| Chengdu |
| Die
Hauptstadt der Provinz Sichuan. Die zahlreichen Teegaerten der Stadt
zaehlen zu den gemuetlichsten ganz Chinas. |
| Du
Fu Caotang |
| Der
Wohnort des grossen Tang-Dichters Du Fu (712-70), heute ein viel besuchter
Park mit zahlreichen Inschriften und Kalligrafien seiner Werke. |
| Panda
Research Center |
| Hinter
dem zoologischen Garten liegt der beste Ort, um die in Sichuan heimischen
Pandas zu besuchen - nirgendwo werden die plueschigen Baeren erfolgreicher
gezuechtet als hier. |
| Wuhou
Ci |
| Der
Tempel des Markgrafen von Wu ist dem genialen Strategen Zhuge Liang
(181-234) gewidmet. |
| Wangjianglou
Park |
| Ein
idyllischer Teegarten zwischen Bambushainen am Fluss; einige Gaeste
bringen gleich ihre Angel mit. Die Dichterin Xue Tao (? bis um 834)
soll hier gelebt haben. |
| Dujiang
Yan |
| 60
km noerdlich von Chengdu, im Kreis Guan tritt der Min-Fluss aus dem
Gebirge in die Chengduer Tiefebene. Bis vor 2200 Jahren trat er nach
der Schneeschmelze stets ueber seine Ufer. Li Bing, ein Magistrat
zur Zeit der Westlichen Han-Dynastie (202 v. Chr. - 9.n. Chr.) entwickelte
jedoch ein Kanalsystem, wodurch Getreidefelder auf 120 000 ha bewaessert
werden konnten, der Min Jiang war gebaendigt: Der Fluss trifft nun
auf einen Damm, der ihn zwei teilt. Ueber ein verzweigtes Kanalsystem
fliesst das meiste Wasser in die Felder ab, waehrend der Min Jiang,
druch Schleusen reguliert, nur das "Restwasser" erhaelt.
Bei Niedrigwasser sorgt der "Flaschenhals" am Fulong-Tempel
fuer erhoehten Wasserdruck. Das Feisha Yan, ein Wehr aus mit Steinen
gefuellten Bambusnetzen wiederum dient als Ueberlauf, so dass bei
drohenden Ueberschwemmungen das Wasser aus dem Kanalsystem in den
Fluss zurueckfliessen kann. |
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