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Tibet
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Tibet
Tibet
Zum Siedlungsgebiet der Tibeter zaehlt das gesamte tibetische Hochland, also ausser der Autonomen Region Tibet auch die Provinz Qinghai und angrenzende Landstriche. So bieten sich Einzelreisenden, die die Begegnung mit tibetischer Kultur suchen, Alternativen, denn die Autonome Region Tibet ist Auslaendern nur im Rahmen von teuren Pauschalsrrangements zugaenglich, zu denen - auch bei Ein-Person-"Gruppen"- stets Reiseleiter, Fahrer und Wagen gehoeren.
Typisch fuer Tibet ist die Einheit von Kultur und Religion. Von der Inbrunst des Glaubens wird jeder Besucher ebenso fasziniert wie vom wilden tibetischen Hochland, wo bunte Gebetsfahnen auf jedem Bauernhaus die Wuensche der Menschen gen Himmel schicken: Blau steht fuer den Himmel, Weiss fuer die Wolken, Rot fuer die Sonne, Gruen fuer das Wasser und Gelb fuer die Erde. Ein weiteres Symbol - eine liegende Sichel und ein darin schwebender Kreis mit Feuerschweif - ziert ebenfalls viele Bauernhaeuser: Es verkoerpert Mond und Sonne.
Tibetische Kloester bilden keine geschlossenen Anlagen; die groesseren gleichen eher Ortschaften. Das groesste Gebaeude ist stets die Versammlungs-, Meditations-, und Sutrenhalle. Ebenso wichtig sind die Akademien, die sich ausser mit theologischen Fragen auch mit Astronomie, Kalenderkunde und Medizin befassen. Die Fenster sind nur klein, sodass die Raeume in ein geheimnisvolles Halbdunkel getaucht sind; vor den Bildnissen brennen die Yakbutterlaempchen. Scharen von Pilgern umwandeln die Kloester auf einem mit zahllosen grossen Gebetsmuehlen versehenen heiligen Rundweg.
Der heutige Lamaismus ist vor allem durch die von Tsongkhapa (1357-1419) gegruendete Schulrichtung der "Gelbmuetzen" gepraegt, die die monastische Disziplin betont. Der "Gelben Kirche" entstammen auch die Institutionen von Dalai Lama und Panchan Lama.
Lhasa
In Lhasa, dem 3683 m hoch gelegenen "Ort der Goetter", leben heute ueber 80 000 Menschen. Die bescheidene Stadt erstreckt sich in einem Tal des Transhimalaya am Kyi-Chu (Gluecksfluss), etwa 100 km vor dessen Muendung in den Yarlung Zangbo Jiang.
Potala Palast
Der gewaltige Palast liegt weit sichtbar auf dem Marpori, dem Roten Felsen, und diente dem Gottkoenig Dalai Lama als Winterresidenz (traditionelle Sommerresidenz war seit 1755 der Juwelen-Garten, Norbulingka, im Westen der stadt).
Die burgartige Bergresidenz, die sich ueber 13 Stockwerke erhebt und ueber 1000 Raeume umfasst, dient heute als Museum. Der dreistuendige Rundgang beginnt an der Rueckseite. Zuerst betritt der Besucher die Halle von Padmasambhava, einem der bedeutendsten buddhistischen Heiligen. In der nach ihm benannten Halle flankieren Bronzestatuen - Verkoerperungen seiner verschiendenen Erscheinungsformen- seine Statue. Es folgen die Grosse Westhalle (mit Bild des fuenften Dalai Lama 1651 am Kaiserhof in Peking) und die Halle des Fuenften Dalai Lama mit den Grabstupa mehrerer Dalai Lama. Ein Nebenraum enthaelt eine Statue von Tsongkhapa (1357-1419), dem Brgruender des reformatorischen Gelbmuentzen-Ordens.
Der Rundgang setzt sich nun in der daruber liegenden Etage fort. Ueber eine steile Treppe gelangt man zum Schrein Phagpa Lhakhang. Nach wenigen Metern kommt man in das Mausoleum des 13. Dalai Lama, wo in dem 14 m hohen Stupa sein mumifizierter Leichnam aubewahrt wird.
Sehenswert sind noch weitete drei Raeume im zentalen Roten Palast (1690-93 erbaut): ein Kultraum des sechsten Dalai Lama mit dessen Thron; der Raum mit dem Thangka des als Grosslama gekleideten Qianlong-Kaisers (reg. 1753-96) und die Kammer mit drei kreisrunden Shambhala-Mandalas.
Ueber das Flachdach fuehrt der organisierte Rundgang weiter in den Weissen Palast im oestlichen Teil des Potala, wp der Dalai Lama gewohenlich seine Audienzen abhielt. Hier im oestlichen Palastkomplex liegen auch seine Privatgemaecher, An dieser Stelle ist der Rundgang beendet, und man verlaesst den gewaltigen Potala ueber die steile Freitreppe an der Vorderfront.
Jokhang (Haus des Jo-bo-Buddha)
Um den erhoeht stehenden Tsuglagkhang, allgemein als Jokhang bekannt, winden sich die Pilgerwege, auf denen geschaeftiges Treiben herrscht.
Der Tempel gilt als Tibets Hauptheiligtum, um das herum sind der "Ort der Goetter" ausbereitet. Die weitlaeufige Anlage geht in ihrem Ursprung zurueck auf die Jahre nach 641: Den Kernbau, den eigentlichen Jokhang, errichtete man auf dem Grundriss eines Mandala. Er wurde mehrfach durch zusaetzliche Bauten ergaenzt, so dass die Gesamtanlage heute bis an den Barkhor, den mittleren Pilgerweg, reicht. Das vielleicht interessanteste Wandbild des Jokhang heisst "Die Audienz", geschaffen von dem chinesischen Maler Yan Liben (627-673), und stellt den Einzug der Prinzessin Wencheng in Tibet, ihrer neuen Heimat, dar. Die Prinzessin brachte neben einer Statue von Shakyamuni, die bis heute im Kloster aufbewahrt wird, Musikinstrumente und klassische Buecher aus Peking mit.
Norbulingka
Die parkartige Anlage im Westen der Stadt birgt mehrere Bauten, die den Dalia Lamas als Sommerresidenz dienten. Der Palast des jetzigen (14.) Dalai Lama wurde 1954-56 erbaut. Die Ausstattung der Wohnraeume ist seit der Flucht des Hausherrn im Jahr 1959 nahezu unveraendert. Wandbilder in der Audienzhalle stellen die Geschichte Tibets dar, angefangen von der legendaeren Entstehung der Menschheit bis hin zum Treffen des Dalai Lama mit Mao Zedong.
Kloster Drepung
Kloster Drepung liegt 10 km westlich der Hauptstadt. Drepung war urspruenglich das groessete Kloster des Gelbmuentzen-Ordens (Gelukpa), der bedeutendsten, 1409 gegruendeten Reformbewegung des tibetischen Buddhismus. Die Gedenkstaette geht auf das Jahr 1416 zurueck. Vor 1959 lebten hier ueber 8000 Moenche.
Kloster Sera
Das 1419 gegruendete Kloster Sera war urspruenglich eine im ganzen Himalaya bekannte Klosterstadt mit 5000 Moenchen: in Sera befand sich eine der wichtigsten lamaistischen Bildungsstaetten. Heute wohnen weniger Moenche hier.
Kloster Nechung
Nechung diente als Vorposten fuer Drepung und war lang Zeit der geheimnisumwitterte Aufbewahrungsort fuer das Orakle des Gottesstaates. Im Jahre 1981 wurde das Kloster restauriert, nur die Wand- und Deckengemaelde in der Haupthalle sind im Originalzustand erhalten.
Kloster Ganden
Die Klosterstadt, in der einst 3000 Moenche lebten, wurde in der Kulturrevolution stark zerstoert. Inzwischen rekonstruierte man u.a. das Rot Mausoleum des Tsongkhapa. Ganden gilt als Gruendungstaette der Gelukpa- Schule.
Gyantse (Gyangze)
Dort, wo sich die Handelsstrasse zwischen Sikkim und Lhasa gabelt und nach Xigaze abzweigt, liegt seit Hunderten von Jahren die einst wohlhabendste Stadt Suedtibets - Gyangze. Vom frueheren Reichtum zeugen noch das lokale Kunsthandwerk - insbesondere die Teppichknuepferei - und die weltoffene Art ihrer Bewohner. Die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten - Palkhor-Kloster und der Dzong, eine burgaehnliche Befestigung, auf einem Huegel ueber der Altstadt - stammen aus dem 14. und 15. Jh.
Xigaze (Shigatse)
Xigaze (3826 m ) ist Tibets zweitgroesste. Hier befand sich traditionell der Sitz des Pantchen Lama. Die Stadt stand einst im Status einer Hauptstadt der Provinz Tsang (vor 1642 eigenstaendiges Koenigreich). Von Lhasa aus existieren zwei Verbindungen nach Xigaze: eine direkte, landschaftlich weniger reizvolle und eine laengere, die ueber den 5300 m hohen Shigo La-Pass via Gyantse fuehrt.
 
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